Schwitzhüttenritual2017-01-05T11:21:13+00:00

Schwitzhüttenritual

Ein Schwitzhüttenritual ist eine elementare und archaische Erfahrung mit einer tiefen und auf vielen Ebenen reinigenden Wirkung. Die 25jährige Erfahrung von Jack Silver als Leiter von Schwitzhütten und seine Gabe, einen geschützten und dichten Raum für das persönliche Wachstum schon vor dem eigentlichen Ritual aufzubauen, ermöglichen im vertrauensvollen Miteinander tiefe Erkenntnis über das Sein.  Für Teams kann bereits der vorherige gemeinsame Bau einer Schwitzhütte ein verbindendes Erlebnis sein. Der Bau dauert einen Tag und wird begleitet von Teachings über die tiefe und naturverbundene Spiritualität indigener Völker. Wollen auch Sie mit Ihrem Team oder Ihrer Gruppe ein intensives und verbindendes Erlebnis teilen, sprechen Sie uns an.

Vor 26 Jahren begegnete Jack Silver einer alten amerikanischen Tradition, der „Sweet Medicine“. Diese schamanisch basierten Lehren beinhalten unzählige Teachings und Zeremonien, welche seit den Achtzigerjahren des 20. Jahrhunderts gezielt auch an Weiße weitergegeben werden. Eines der wichtigsten heiligen Rituale der „Indianer“ ist die Schwitzhütte. Dieses Ritual begeisterte Jack von allen neu erfahrenen Dingen am meisten. Heute blickt er auf eine 25jährige Erfahrung in der Durchführung von Schwitzhütten zurück.

Ein Schwitzhüttenritual beginnt mit den gemeinsamen Vorbereitungen. Der Platz wird gereinigt und die Schwitzhütte vorbereitet, Brennholz und Wasser werden bereitgestellt. Mit dieser gemeinschaftlichen Aktion werden sich die Menschen einer Gruppe vertrauter. In der Hütte sitzen sie dicht nebeneinander in Dunkelheit und von Wasserdampf umgeben.

Die Schwitzhütte besteht aus einem kuppelförmigen Gerüst aus gut biegbaren Holzruten. In ein Erdloch im abgedeckten Innenraum werden rotglühend erhitzte Steine gelegt und vom Ritualleiter Jack mit Wasser begossen. Der von Gebeten begleitete aufsteigende, heiße Wasserdampf dringt in die Poren und entfaltet seine reinigende Wirkung.

Eine Schwitzhütte dauert eine bis zwei Stunden. Meist wird am Abend geschwitzt, so dass das Erlebte noch in die Nacht und in die Träume hineinwirkt. Am Tag darauf wird gemeinsam aufgeräumt, und es gibt eine sehr ausführliche Abschlussrunde. Diese gemeinsame Zeit ist sehr wichtig, um im zuvor Erfahrenen das Wichtige zu erkennen und zu benennen.

Weitere Informationen zum Schwitzhüttenritual sind hier zu finden.